Allgemeines

Groß Grönau aus der Luft mit Ratzeburger See
Groß Grönau aus der Luft mit Ratzeburger See

Groß Grönau liegt im Süden der Hansestadt Lübeck und am nördlichen Rande des Naturparks Lauenburgische Seen. Durch seine Lage ist Groß Grönau wie geschaffen zum Ausgangspunkt für Reisen in diese "zwei Welten": Zum einen in eine kulturell wertvolle Stadtgeschichte, zum anderen in ein idyllisches Naturerlebnis. Dabei erleichtern in Groß Grönau ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegnetz sowie angenehme Anbindungen an den Öffentlichen Nahverkehr den Weg in beide Richtungen.

Die Hansestadt Lübeck verbindet als Weltkulturgut der UNESCO historische Baudenkmäler mit den Vorzügen einer lebendigen Großstadt. Bekannt als Stadt mit den sieben Kirchtürmen ist sie als "Tor zum Norden" Ausgangspunkt für Ausflüge und Handel nach Skandinavien. Zu weltweitem Ruhm hat das Lübecker Marzipan beigetragen.

Im Süden von Groß Grönau eröffnet sich der einmalige Naturraum des Naturparks Lauenburgische Seen. Hier kann man dank einer 40 jährigen Ruhepause am Rande des ehemaligen Grenzstreifens zur DDR seltenste Flora und Fauna antreffen.

Holstentor in Lübeck
Holstentor in Lübeck

Aber auch in Groß Grönau bietet sich durch Waldbestand, Lindenalleen, naturbelassene Wiesen und Felder und landwirtschaftlich genutzte Äcker ein eindrucksvolles Landschaftsbild am Rande einer Großstadt.

Für weitere Ausflüge in unmittelbarer Nähe bieten sich die Städte Ratzeburg und Mölln an.

Die 900 jährige Geschichte der durch drei Dämme und Brücken mit dem Festland verbundenen Inselstadt Ratzeburg wird am deutlichsten angesichts des 1154 von Heinrich dem Löwen gegründeten Doms, der größten und ältesten romanischen Hallenkirche von Norddeutschland.

Mölln ist ein bekannter Kneippkurort an der Alten Salzstraße, auf der einst das Salz von Lüneburg nach Lübeck befördert wurde. Am Fuße der St-Nikolai-Kirche (Marktplatz) befindet sich der Grabstein von Till Eulenspiegel, der 1350 in Mölln gestorben ist. Wer den Daumen der Eulenspiegel-Figur auf dem Eulenspiegelbrunnen (Marktplatz) anfaßt, so berichtet eine Legende, soll in der Zukunft stets Glück haben. Kein Wunder, daß der Daumen des Standbildes schon stark abgenutzt ist.